Wer bei
Hellmann
arbeitet.
Ein Mensch und seine digitalen Kollegen. Die Menschen entscheiden, die Agenten arbeiten zu.
Ich kenne nicht nur die Technik. Ich kenne den Alltag dahinter.
Im Einkauf einer Textilfirma brauchte ich für einen Kugelschreiber gefühlt drei Unterschriften. Da habe ich gelernt, wie ich nicht arbeiten will.
Angefangen hat es mit einer kaufmännischen Lehre mit Anbindung Informatik. Die hat mir die digitale Welt aufgemacht. Webseiten und Onlineshops habe ich schon damals gebaut, ohne Plan dahinter, einfach weil mich interessiert hat, was dabei herauskommt. Später kam die Weiterbildung zum Fachmann KMU, eine Ausbildung für Kader und Geschäftsleitung. Das Meiste habe ich trotzdem in der Praxis gelernt.
In grossen Strukturen bin ich immer angeeckt. Entscheidungen dauerten, gute Ideen verloren unterwegs ihre Kraft, und für eine kleine Änderung brauchte es einen halben Tag Abstimmung. Lange habe ich Brandmanagement für Schweizer Spirituosenhersteller gemacht. Manche Ideen waren gut, manche schlecht, und fast alle kamen zu spät.
Vom Webdesign zum Unternehmer
Angefangen habe ich mit Webdesign. Dann kamen Spirituosen, Feinkost, technische Produkte und eigene digitale Produkte dazu.
Lion Spirits habe ich als bestehendes Unternehmen übernommen. priotec kam kurz danach, aus einer Nachfolge in der Nachbarschaft. Die nächste Generation wollte die Firma nicht weiterführen, ich fand die Aufgabe spannend und wollte ohnehin breiter aufgestellt sein.
Von aussen sieht diese Mischung zusammengewürfelt aus. Für mich ist sie der Grund, warum ich Ihnen zuhören kann. Ich kenne den Alltag eines KMU-Inhabers: Einkauf, Verkauf, Kundenanfragen, Produktdaten, Onlineshops, Lieferanten, Mitarbeiter und die vielen kleinen Aufgaben, die jeden Tag Zeit fressen.
Der Agent muss echte Arbeit übernehmen
An KI interessiert mich nicht, dass sie gerade überall vorkommt. Mich interessiert, was sie in einem Betrieb wirklich abnimmt.
Die meisten haben davon bisher einen kleinen Ausschnitt gesehen. Man lässt sich einen Text schreiben oder stellt einem Chatfenster eine Frage. Interessant wird es dort, wo ein Agent einen Ablauf versteht, Informationen aus mehreren Systemen zusammenholt und wiederkehrende Arbeit vorbereitet oder gleich erledigt.
Mein erster eigener Agent war unspektakulär: eine Verbindung zu Outlook, die Mails durchsucht, sortiert und zusammenfasst. Ganz ehrlich, das war der einfachste von allen, da ist kaum etwas schiefgegangen. Genau das war die Erkenntnis. Automatisierung muss nicht mit einem grossen Projekt anfangen. Meistens fängt sie mit einer kleinen Aufgabe an, die jeden Tag eine halbe Stunde kostet.
Gezeigt hat mir das niemand. Ich habe es mir selbst beigebracht, ausprobiert und in den eigenen Firmen eingesetzt. Heute baue ich es für andere.
Meine ersten Fragen sind deshalb keine technischen. Wo geht bei Ihnen jeden Tag Zeit verloren? Was wiederholt sich? Wo entstehen Fehler? Und an welcher Stelle muss weiterhin ein Mensch entscheiden? Die letzte Frage ist die wichtigste.
In der Schweiz zu Hause
Geboren bin ich in Weilheim in Oberbayern. Seit über zwanzig Jahren lebe ich in der Schweiz, meine Frau ist Schweizerin, mein Lebensmittelpunkt ist hier. Als Bayer tut man sich damit nicht schwer.
Der Sonntag gehört bei mir nicht der Arbeit. Er gehört dem Gottesdienst und der Familie. Sonst bin ich mit der Familie unterwegs, plane die nächste Reise, was für mich schon Erholung ist, gehe in die Natur, koche und esse gut, lese.
Und wenn ein Ablauf bei Ihnen zu selten vorkommt, als dass sich ein Agent rechnet, sage ich das. Auch wenn daraus kein Auftrag wird.
Jeder mit einer Aufgabe und einer Grenze.
Unsere Agenten treten mit Namen auf. Was jeder darf und was nicht, steht hier. Dieselbe Aufstellung bekommt jeder Agent, den wir für einen Kunden bauen.
Karl beantwortet die erste Anfrage, die bei uns eingeht. Sofort, rund um die Uhr. Und er schreibt in dieselbe Mail, dass die Antwort von einer KI stammt.
Das macht Karl
- Erste Anfragen selbstständig beantworten
- Erklären, was wir tun
- Nachfragen, worum es geht
- Die Einstiegspreise von der Seite nennen
- Ein Erstgespräch anbieten
- Auf Englisch antworten, wenn jemand auf Englisch schreibt
Das darf Karl nicht
- Angebote machen oder über Preise verhandeln
- Termine vereinbaren
- Kunden- oder Projektnamen nennen
- Raten, wenn er etwas nicht weiss
- Weiterschreiben. Nach einer Runde übergibt er an Paul
Wir haben Karl gefragt, wie er aussehen möchte. Er wollte ein dunkelblaues Sakko, einen hellen Arbeitsplatz mit Holz und etwas Grün im Hintergrund. Unser Haus druckt zweifarbig, also hat er Schwarz auf Orange bekommen. Alles andere ist seine Beschreibung.
Guten Tag, ich habe Ihren Beitrag zum Postfach gelesen. Bei uns laufen die Bestellungen als PDF im Mailanhang ein und werden von Hand ins Warenwirtschaftssystem getippt. Lässt sich das mit so einem Assistenten abbilden?
Das klingt nach einem klassischen Fall für den Auftragsassistenten, nicht den Postfachassistenten, auch wenn der Weg über die Mail läuft. Ihr eigentliches Problem ist nicht das Sortieren von Mails, sondern das Erfassen von Bestelldaten aus PDF-Anhängen und das Übertragen in ein System. Genau dafür ist der Auftragsassistent gedacht: er liest Bestellungen aus Mails und PDFs, gleicht die Daten ab und legt den fertigen Auftrag zur Freigabe vor. Getippt wird nichts mehr.
Ob das in Ihrem Fall sauber funktioniert, hängt von zwei Punkten ab, die ich kurz verstehen müsste: Wie einheitlich sind die PDFs, kommen die immer vom gleichen Absender oder sieht jede Bestellung anders aus? Und welches Warenwirtschaftssystem setzen Sie ein, gibt es dort einen Zugang von aussen?
[ Angebot eines unverbindlichen Erstgesprächs, gekürzt ]
Zur Transparenz: Diese erste Antwort hat Karl, unser KI-Assistent, automatisch verfasst — für alles Weitere meldet sich ein Mensch persönlich.
Beste Grüsse
Karl
KI-Assistent von Hellmann AI
Vier weitere Kollegen arbeiten bereits für uns: einer schreibt die Beiträge im Wissensbereich, einer die Beiträge auf LinkedIn, zwei bereiten die Ansprache neuer Kunden vor. Sie bekommen ihre Karte, sobald sie sich selbst vorgestellt haben.